Diät; Formula-Diät

Als Formula-Diät wird eine Diät bezeichnet, bei der die Mahlzeiten ganz oder teilweise durch Fertigdrinks oder mit Flüssigkeit anzurührende Nährstoffpulver ersetzt werden. In der Regel werden die Produkte in mehreren Geschmacksrichtungen angeboten. Die aufgenommene Kalorienmenge beträgt bei der Ernährung nur durch Formula-Produkte täglich maximal 1200 Kilokalorien (kcal), was einen schnellen Gewichtsverlust bei Übergewicht herbeiführen soll.

Produkte für Formula-Diäten fallen unter § 14 der deutschen Diät-Verordnung. Diese schreibt für die Produkte einen maximalen Gehalt von 400 kcal pro Mahlzeit vor sowie den enthaltenen Anteil an Kohlehydraten, Fett und Protein, wobei die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung einzuhalten sind. Außerdem müssen Vitamine sowie die Mineralstoffe Calcium und Eisen enthalten sein, um eine Unterversorgung auszuschließen.Die Formuladiät als Hilfsmittel in der Kombinationstherapie von Adipositas (pdf)

Sollen alle Mahlzeiten durch die Formula-Produkte ersetzt werden, ist gesetzlich der Hinweis „Darf ohne ärztlichen Rat nicht länger als drei Wochen verwendet werden“ vorgeschrieben. Von Ernährungswissenschaftlern und Medizinern werden Formula-Diäten nur bei Adipositas-Patienten mit einem Body-Mass-Index über 30 als Einstieg in ein Gewichtsreduktionsprogramm befürwortet. Es gibt einige ärztlich begleitete Abnehmprogramme, bei denen in der Einstiegsphase Formuladrinks eingesetzt werden. Der Schwerpunkt dieser Programme liegt jedoch auf Veränderung des Ernährungsverhaltens und Bewegung.

Die Hersteller versprechen bei ausschließlicher Ernährung mit den Instantprodukten eine Gewichtsabnahme von acht bis zwölf Kilogramm in vier Wochen. Einige vertreiben ihre Produkte ausschließlich über so genannten Strukturvertrieb.

Bewertung und Kritik

Die Zubereitung der Mahlzeiten ist sehr einfach und unkompliziert, es sind keine Tabellen zur Berechnung von Kalorien o.ä. erforderlich. Da die Nahrung fast ausschließlich flüssig oder breiförmig ist, vermissen die meisten Anwender nach einiger Zeit das Kauen fester Nahrung, außerdem wird der Geschmack sehr bald als eintönig empfunden.Medizinische Bewertung von Formula-Diäten Die Gewichtsabnahme entspricht der anderer stark unterkalorischer Diäten. Der Eiweißanteil verhindert einen Abbau von Muskelmasse während der Diät und dämpft das Hungergefühl.Netdoktor zu Formula-Diäten

Eine komplette Formula-Diät ist in der Regel teurer als die Ernährung mit normalen Lebensmitteln. Da mit diesen Produkten das Ernährungsverhalten nicht umgestellt wird, ändert sich an den Ursachen für das Übergewicht nichts, es gibt keinen Lerneffekt. Durch die niedrige Kalorienzahl während der Diät und die Umstellung des Körpers auf den Hungerstoffwechsel droht im Anschluss der bekannte Jojo-Effekt, so dass das Ausgangsgewicht meistens sehr schnell wieder erreicht ist. In vielen Produkten sind kaum Ballaststoffe enthalten, so dass Verstopfung die Folge sein kann.

Quellen

Diät; Ludwig August Struve

Ludwig August Struve (* 18. August 1795 in Altona; † 29. August 1828 in Dorpat) war ein deutscher Arzt.

Leben

Struve war der Bruder des Astronomen Friedrich Georg Wilhelm von Struve.

Struve studierte an den Hochschulen von Dorpat und Köln Medizin. Diese Studium schloss er 1815 erfolgreich mit einer Promotion zum Dr. med. & chir. ab. Als solcher ließ er sich anschließend Altona als praktischer Arzt nieder. Bis 1823 wechselte er mit seiner Praxis nach Wilster und nach Elmshorn.

1820 wurde Struve als korrepondierendes Mitglied in die dänische medizinische Gesellschaft aufgenommen. 1820 avancierte Struve zum Professor der Therapie und wurde zum Direktor der Universitätsklinik Dorpat berufen. Auf Grund seiner Verdienste ernannte ihn der Zar zum russischen Hofrat.

Im Alter von 33 Jahren starb Ludwig August Struve am 29. August 1828 in Dorpat.

Diät; Haemoccult

Haemoccult(-Test) bezeichnet sowohl das Testverfahren als auch ein Produkt zum Nachweis von makroskopisch nicht sichtbarem (okkultem) Blut im Stuhl.
Die Stuhlprobe wird auf ein mit Guajakharz imprägniertes Filterpapier gestrichen und anschließend Wasserstoffperoxid-Lösung aufgetropft. Bei Anwesenheit von kleinsten Mengen Blut im Stuhl kommt es zur Blaufärbung des Teststreifens.

  • falsch-positiv durch Fleisch-Diät (Myoglobin); Eisen/Kupfer-Medikamente; Zahnfleisch-, Nasen-, Hamorrhoidalblutungen
  • falsch-negativ durch Ascorbinsäure

Siehe auch: Guajak-Test, Haematoporphyrin-Test, Tumor M2-PK

Finde deine diaet; Make Poverty History

Make Poverty History („Macht Armut zur Vergangenheit“) ist die englische Bezeichnung einer Kampagne zur weltweiten Armutsbekämpfung, initiiert von einem Verbund verschiedener Hilfsorganisationen. In Deutschland nennt sich das Bündnis „DEINE STIMME GEGEN ARMUT“, der internationale Name ist Global Call to Action Against Poverty. Ihre Unterstützer setzen sich mit Hilfe von Konzerten, Protesten und Unterschriftensammlungen dafür ein, dass die Politiker der Welt sich an die „Millenniumserklärung“ der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2000 halten, laut der bis zum Jahr 2015 Armut, Hunger und Krankheiten auf der Welt um die Hälfte verringert oder sogar ganz beseitigt werden sollen.

Besondere Bekanntheit erlangte die Kampagne im Sommer 2005 durch die weltweiten Live 8-Konzerte mit schätzungsweise 3 Milliarden (Fernseh-)Zuschauern, die parallel zum G8-Gipfel in Schottland stattfanden. Die Finanzminister der G8-Staaten haben am 11. Juni 2005 in London die vollständige Entschuldung von 18 Entwicklungsländern, darunter 14 afrikanischen Staaten, beschlossen und stellten neun Staaten und “letztlich bis zu 20″ weiteren Ländern ein ähnliches Verfahren in Aussicht, sofern die Korruption in diesen Staaten wirksam bekämpft werde.AG Friedensforschung an der Uni Kassel: Schuldenerlass der G8-Staaten?

Zum G8-Gipfel in Heiligendamm 2007 veranstaltete Deine Stimme gegen Armut am 7. Juni ein großes KonzertVideo: Stars erheben “Stimme gegen Armut” in Rostock mit Bands, Künstlern und Persönlichkeiten wie Bob Geldof, Bono, Herbert Grönemeyer, Muhammad Yunus, Youssou N’Dour, Seeed, Sportfreunde Stiller, Beatsteaks, die Toten Hosen, Jan Josef Liefers und vielen mehr. 70.000 Besucher waren auf dem Konzert in Rostock dabei, das Ticket kostete € 2,50 Bearbeitungsgebühr.

Das weiße Band ist das Symbol für die gemeinsame globale Kampagne zur Überwindung der Armut. Es wird von Förderern der Aktion auf der ganzen Welt getragen. An besonderen Aktionstagen - so genannten White Band Days - wird dabei gemeinschaftlich auf das Anliegen von „MAKE POVERTY HISTORY“ hingewiesen.

Quellen

Diät; Fettblocker

Als Fettblocker oder Antiadiposita werden Substanzen und Medikamente bezeichnet, die die Verarbeitung von Fett aus der Nahrung im Körper verhindern sollen. Diese Mittel sind z.T. innerhalb der EU verschreibungspflichtig und sind nur für Menschen mit starkem Übergewicht (Adipositas) als Ergänzung einer fettreduzierten Diät konzipiert. Chitosan ist in der EU frei verkehrfähig. Verordnet wird es in Deutschland bei einem BMI von mindestens 30 kg/m², bei zusätzlichem Diabetes mellitus oder Bluthochdruck.

Chitosan

In einer Reihe von so genannten Fettblockern ist als Wirkstoff Chitosan L112 enthalten. Diese Substanz wird aus den Schalen von Krabben, Hummern und Garnelen gewonnen, sozusagen als Abfallprodukt. Im Magen wird aus den unverdaulichen Bestandteilen des Chitosans ein Gel gebildet, das in der Lage sein soll, einen Teil des aufgenommenen Fettes an sich zu binden, so dass es unverdaut ausgeschieden wird und nicht in den Fettzellen des Körpers gespeichert werden kann. In Laborversuchen konnte dieser Effekt im Reagenzglas nachgewiesen werden, allerdings haben wissenschaftliche Studien diese Wirkung im menschlichen Körper nicht bestätigen können. Nach Ansicht vieler Ernährungswissenschaftler ist eine Fettbindung von maximal 20 Gramm pro Tag ohnehin zu gering, um die erwünschte Gewichtsabnahme ohne Ernährungsumstellung zu erreichen.

Orlistat

Der andere so genannte Fettblocker heißt Orlistat. Dieser Wirkstoff hemmt die Bildung des Enzyms Lipase, das im Darm für die Aufspaltung des Fetts zuständig ist und sorgt so dafür, dass ein Teil des Fettes unverdaut ausgeschieden wird. Innerhalb der EU enthält bislang nur das Medikament Xenical diesen Wirkstoff, das im Juli 1998 zugelassen wurde. Dessen Wirksamkeit konnte in klinischen Studien nachgewiesen werden, allerdings nur in Verbindung mit einer Diät. Das Medikament wird bei Vorliegen der Voraussetzungen an Übergewichtige verordnet, allerdings werden die Kosten in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen. Eine Monatspackung kostet rund 106 Euro. Angeblich wirkt Orlistat bei einem Teil der Patienten nicht. Wird die aufgenommene Fettmenge nicht reduziert, kommt es bei Xenical in jedem Fall zu massivem Durchfall auf Grund der vermehrten Fettausscheidung. Diese Begleiterscheinung hat nach Ansicht mancher Mediziner eine durchaus zu begrüßende “Erziehungswirkung” hinsichtlich des Essverhaltens. Von einer Dauereinnahme rät auch der Hersteller des Medikaments, die Firma Hoffmann-La Roche ab.

Nebenwirkungen

Chitosan:

  • Völlegefühl, Magenkrämpfe, Fettstuhl (Durchfall)
  • auch fettlösliche Vitamine werden teilweise unverwertet ausgeschieden
  • Allergische Reaktionen bei einer Allergie gegen Schalentiere

Orlistat

  • Magenkrämpfe, Blähungen, Fettstuhl (Durchfall)
  • auch fettlösliche Vitamine werden teilweise unverwertet ausgeschieden
  • in einigen Fällen Stuhlinkontinenz (laut Studien bei 8 Prozent)

Zu den Fettstühlen erklärt der Hersteller von Xenical: “Es obliegt dem Patienten selbst, therapiebegleitende Nebeneffekte (Fettstühle) durch eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten auf eine fettnormalisierte Kost positiv zu beeinflussen.”

Warnhinweis

Sowohl Präparate mit Chitosan als auch Xenical werden auch illegal vertrieben, häufig über das Internet. Die Verbraucherzentralen warnen davor, solche Mittel ohne ärztliche Verordnung zu beziehen und einzunehmen. Die Qualität nicht zugelassener Medikamente unterliegt keiner Kontrolle, die Wirkstoffe können höher oder niedriger dosiert sein als angegeben, es können außerdem Verunreinigungen vorliegen. Xenical wird auch häufig gefälscht.

Diät; Natriumalginat

Natriumalginat (E 401, CAS Nr: 9005-38-3) ist ein Salz der Alginsäure.

Herstellung

Natriumalginat wird aus den Zellwänden von Braunalgen mittels Sodalösung herausgelöst. Es kann auch gentechnisch hergestellt werden.

Verwendung

Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 401 zugelassen und wird als Verdickungs- und Geliermittel eingesetzt.

Natriumalginat wird vielfach in Diät- und Lightprodukten, Backwaren, Tiefkühlprodukten, Mayonnaisen, Salatsaucen, Speiseeis, in Fleisch- und Gemüsekonserven sowie Suppen verwendet. Außerdem kommt es bei der der Herstellung von Schmelzkäse in Kombination mit Natriumcitrat (E 331) und Natriumphosphat (E 339) vor.

Gefahren

Alginate sind in der Lage Spurenelemente zu binden, wodurch deren Aufnahme im Darm behindert wird. Bei Tierversuchen traten geringfügige Beeinträchtigung der Eiweißverdauung auf. Es bestehen jedoch keine gesundheitlichen Bedenken.

Finde deine diaet; Homing (Biologie)

Homing bezeichnet in der Immunologie die Rückkehr immunkompetenter Lymphozyten (Immunzellen) über die Lymphbahnen in die Lymphknoten bzw. über die Blutbahn in die Milz, nachdem sie alle Gewebe durchstreift haben, um körperfremde Strukturen (z. B. von Viren oder Bakterien) aufzuspüren. Dort vermehren sich dann jene Immunzellen, die spezifisch gegen die als fremd erkannten Strukturen gerichtet sind. Sie bilden aktivierte Immunzellen, die dann selbst oder durch die Bildung spezifischer Antikörper die Immunattacke gegen das molekular Fremde ausführen können.

Literatur

Meine Moleküle.Deine Moleküle - Von der molekularen Individualität (Online-Buch) Berlin 2007

Diät; Jojo-Effekt

Als Jo-Jo-Effekt bezeichnet man eine unerwünschte – insbesondere schnelle – Gewichtszunahme am Ende einer Diät. Bei wiederholten Diäten kann sich das Gewicht wie ein Jo-Jo auf und ab bewegen, wobei das neue „Endgewicht“ oft höher ist als das Ausgangsgewicht.

Ursachen

Ursachen für den Jo-Jo-Effekt liegen zum einen in einer zu radikalen Unterversorgung mit Kalorien. Der Körper passt sich an die niedrige Kalorienzufuhr an und schaltet auf „Sparflamme“, um sein Überleben zu sichern. Zum anderen wird neben Fett auch Muskelgewebe abgebaut. Da es sich hierbei um Gewebe handelt, das permanent (auch in körperlicher Ruhe) Energie verbraucht, sinkt bei einer Reduktion von Muskelgewebe auch der Grundumsatz.

Beide Effekte zusammen sind die Grundlage für eine schnelle Gewichtszunahme, wenn am Ende der Diät die alten Ernährungsweisen wieder aufgenommen werden.

Verhütung

Der Jo-Jo-Effekt kann aufgehalten werden, wenn die Diät nicht zu radikal angegangen wird. Auf diese Weise lässt sich vermeiden, dass der Körper in sein Notprogramm umschaltet. Außerdem muss es zu einer dauerhaften Ernährungsumstellung kommen, die die bisherigen Ursachen für das Übergewicht vermeidet. Sinnvoll ist es, am Ende einer Reduktionsdiät die Kalorienzufuhr langsam und über Wochen anzuheben, bis das erreichte Gewicht gehalten wird. Durch Sport und jede Form von körperlicher Bewegung lässt sich der tägliche Kalorienbedarf heben. Insbesondere wird durch Kraftsport zusätzliche Muskelmasse aufgebaut und der Grundumsatz dauerhaft angehoben.

Relatives Gleichgewicht

Der Zusammenhang zwischen aufgenommener Kalorienmenge und verwerteter Kalorienmenge ist nicht linear. Er hängt sowohl von der Art und Zusammensetzung der Nahrung (Fett, Kohlenhydrate, Eiweiße) als auch von der Stoffwechsellage ab. Im Normalfall gibt es ein relatives Gleichgewicht zwischen Körpergewicht und Nahrungsaufnahme. Der Körper „erinnert“ sich aber an Zeiten der Nahrungsknappheit und versucht diese zukünftig zu verhindern, indem er mehr Reserven anlegt, sobald er kann. (Die Art des Stoffwechsels ändert sich.) Eine Vergleichsgruppe von Freiwilligen erhielt zeitweise (einige Monate lang) nur die Hälfte der Nahrungsmittel der Kontrollgruppe. Später erhielt sie die gleiche Nahrungsmenge. Das ursprüngliche Gewicht wurde nicht nur relativ schnell aufgeholt, sondern übertroffen.

Diät; Sears-Diät

Die Sears-Diät, auch Zone-Diät genannt, ist eine vom US-amerikanischen Biochemiker Barry Sears eingeführte Diät, die zur Gewichtsreduktion und zur Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit beitragen soll. Sears entwickelte eine komplexe Theorie zur optimalen Ernährung, die seiner Diät zugrunde liegt. Die Ernährung nach Sears besteht zu jeweils 30 Prozent aus Fett und Eiweiß und zu 40 Prozent aus Kohlenhydraten. Zusätzlich zu Empfehlungen, die die Zusammensetzung und Menge der Nahrung betreffen, empfiehlt er, Sport zu treiben. Die Anwendung seiner Ernährungsempfehlungen sollen auch zu „Hormon-Balance“ (The Zone) führen, die stimmungsaufhellend wirken soll. Die Diät wird von Sears als Dauerernährung propagiert.

Sears Thesen

Barry Sears wichtigste Thesen in Kürze:

  • Fett zu essen bedeutet nicht zwangsläufig, dick zu werden.
  • Es ist schwer, Gewicht allein durch die Reduktion von Kalorien zu verlieren.
  • Gewichtsverlust hat wenig mit Willenskraft zu tun.
  • Nahrung kann gut oder schlecht sein.
  • Die biochemische Wirkung der Nahrung hat sich nicht verändert, seit es Menschen gibt.

Das Optimum/The Zone

Das so genannte Optimum bezeichnet Sears als den Bereich einer von ihm beschriebenen Hormon-Balance, in dem der Insulinspiegel weder zu hoch noch zu niedrig sei und in dem der Körper gespeichertes Fett zur Energiegewinnung abbaue, womit es zur Gewichtsabnahme komme. Wesentlich für die Diät sind laut Sears hormonähnliche körpereigene Substanzen, die Eicosanoiden, die unter anderem den Insulinspiegel beeinflussen. Sears bezeichnet die Nahrung als “Droge”, mit der der körpereigene Hormonspiegel beeinflusst werden kann.

Die Grundlagen

Die Grundlagen der Diät sind laut Sears Arbeiten von Sune Karl Bergström und Bengt Ingemar Samuelsson vom Karolinska Institut in Stockholm sowie John Robert Vane vom Royal Collage of Surgeons in England.

Bei dieser Diät muss alle viereinhalb Stunden gegessen werden. Sears empfiehlt die Einnahme von drei Haupt- und zwei Zwischenmalzeiten, um möglichst immer im “Optimum” zu bleiben. Bei jeder Mahlzeit müssen Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate, die drei Nährstoffblöcke, in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen. Der Nährstoffblock-Bedarf muss individuell berechnet werden. Die Ernährung nach Sears besteht zu jeweils 30 Prozent aus Fett und Eiweiß und zu 40 Prozent aus Kohlenhydraten. Dies soll den Körper ins “Optimum” bringen. Die Diät unterscheidet außerdem zwischen “guten” und “schlechten” Kohlenhydraten, ähnlich wie die Glyx-Diät und die Logi-Methode.

Je 7 Gramm Eiweiß sollen 9 Gramm Kohlenhydrate mit einem niedrigen glykämschen Index und 1,5 Gramm Fett mit möglichst vielen ungesättigten Fettsäuren enthalten sein. Durch eine relativ hohe Eiweißaufnahme und eine relativ geringe Kohlenhydrataufnahme soll der Sears-Theorie zufolge der Insulinspiegel niedrig gehalten werden. Sears verordnet zusätzlich täglich einzunehmende Fischölkapseln.

Nach Sears Theorie ist das Übermaß an Kohlenhydraten in unserem Essen für die Gewichtszunahme verantwortlich, da Kohlenhydrate in Glykogen umgewandelt werden, das aber im Körper nicht in beliebiger Menge gespeichert werden kann und bei einem übermäßigen Nahrungsangebot in Fett umgewandelt wird. Diese Ablagerung als Fett wird auch durch Insulin gesteuert. Ein hoher Insulinspiegel verhindere, dass dieses Fett wieder abgebaut werden kann. Es bleibt in den Fettdepots des Menschen.

Im Schnitt werden bei dieser Diät pro Tag 1800 bis 2400 Kalorien aufgenommen.

  • Die Bedeutung des glykämischen Index der Kohlehydrate ist in der modernen Ernährungswissenschaft umstritten. Die von Sears postulierte Beeinflussung endokriner Funktionen durch seine Diät ist nach Aussage von Kritikern nicht wissenschaftlich belegt.
  • Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt deutlich weniger Eiweiß und mehr Kohlenhydrate als die Sears-Diät vorschreibt.
  • Es gibt keine gesicherten Erkenntnisse über die euphorischen Zustände, die der „Zone“ zugrunde liegen sollen.
  • Die in den Büchern von Barry Sears zu lesenden Versprechen des permanenten Gewichtsverlustes, der geringeren Häufigkeit von Krankheiten, höherer körperlicher Leistungsfähigkeit oder gar Einflüssen auf unsere Gene sind nicht wissenschaftlich gesichert.
  • Die Rolle der Fette ist in der Sears-Diät widersprüchlich: Einerseits ist sie als eine fettarme Diät anzusehen (max 30% der Energieträger durch Fette), andererseits werden Fette als wichtig für das körperliche Fitness angesehen, darunter die ungesättigten Öle wie Fischöle.
  • Die aufgenommene Kalorienmenge ist relativ hoch; es ist schwierig, auf diese Weise abzunehmen, denn die Grundregel ist: Nur wer weniger Kalorien aufnimmt, als sein Körper verbraucht, nimmt ab. Das gilt für jede Diät.
  • Eine erhöhte Eiweißzufuhr belastet die Nieren, da die Abbauprodukte des Eiweißstoffwechsels über sie ausgeschieden werden. Übergewichtige haben ohnehin oft einen erhöhten Harnsäurewert, der durch viel Eiweiß weiter ansteigt. Die Folge können Gichtanfälle sein. Bei hoher Eiweißaufnahme wird auch vermehrt Kalzium ausgeschieden, was das Risiko von Nierensteinen erhöht. Für Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion ist diese Diät auf keinen Fall geeignet.

Diät; Fatburner

Als Fatburner (engl. fat: Fett; engl. to burn: (ver)brennen) werden Substanzen bezeichnet, denen eine Förderung der körpereigenen Fettverbrennung nachgesagt wird. Es gibt auch “Fatburner”-Diäten, die sich diesen Effekt zunutze machen wollen.

Einige natürliche Fatburner werden vom Körper selbst erzeugt. Dazu zählen Glucagon und das Wachstumshormon. Fatburner kommen auch in Lebensmitteln vor, dazu zählen angeblich Magnesium, Linolsäure und Vitamin C, Enzyme und L-Carnitin, aber auch Koffein.

Künstliche Fatburner sind aus natürlichen und synthetischen Stoffen hergestellte Mischungen, die in Tablettenform, als Pulver oder als Flüssigkeit zusätzlich zur Nahrung aufgenommen werden. Sie werden zur Unterstützung beim Reduzieren des Körpergewichtes und im Rahmen von Bodybuilding verwandt. Manchmal enthalten sie allerdings Stoffe, deren Abgabe in Deutschland rechtlich eingeschränkt ist (z. B. Ephedrin) oder die unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen. Die unmittelbare beabsichtigte Wirkung von Fatburnern wird von vielen Ärzten und Ernährungsfachleuten bezweifelt.

Die Theorie

Einige Autoren von Diätbüchern oder Ratgebern gehen davon aus, dass sich die Fettverbrennung des Körpers unabhängig von Sport und Bewegung durch die Aufnahme geeigneter Substanzen künstlich steigern lässt. Erreicht werden soll das durch einen veränderten Stoffwechsel, eine erhöhte Körpertemperatur, eine schnellere Fettverbrennung oder stärkere Fettausscheidung. Die empfohlenen Substanzen sollen als Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden oder mit Hilfe spezieller Lebensmittel im Rahmen einer Diät.

Kritik

Viele Mediziner und Ernährungswissenschaftler bezweifeln, dass es überhaupt wirksame Fatburner gibt. Wesentliche Einwände sind:

  • Enzyme bestehen aus Protein. Sie werden im Magen von der Magensäure aufgespalten und sind danach nicht mehr wirksam.
  • L-Carnithin muss nicht zusätzlich als Präparat aufgenommen werden, da es der Körper selbst herstellen kann. Die Substanz regt tatsächlich die Fettverbrennung der Mitochondrien in den Muskeln an, allerdings ist die Anzahl dieser Zellen entscheidend, und diese lässt sich nur durch Sport erhöhen.
  • Die Einnahme von Hormonen ist gesundheitlich bedenklich. Das Schilddrüsenhormon erzeugt eine künstliche Schilddrüsenüberfunktion. Die Folge können u.a. Herzrasen und Schweißausbrüche sein.
  • Koffein und Guarana müssen in großen Mengen aufgenommen werden, um die Energieverbrennung zu steigern. Hohe Dosen führen jedoch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Herzrasen und Zittern.
  • Die Bedeutung des Wachstumshormons für Erwachsene wird angezweifelt.

Diät; Howard Hay

Howard Hay (* 1866; † 1940) war ein Mediziner, der die Trennkost begründete. Zur Erfindung derer kam es, weil er an einer schweren Nierenerkrankung litt, die er mit Hilfe der Trennkost sehr positiv beeinflussen konnte.

Die Mediziner hatten den knapp 40-jährigen Arzt Dr. Howard Hay bereits aufgegeben. Seine lebensbedrohliche Nierenentzündung schien unheilbar, seine berufliche Karriere beendet.

Doch Hay interessierte sich für die Ernährung von Naturvölkern. So stellte er sich 1907 eine Diät zusammen, die ihn nach eigenen Aussagen in nur drei Monaten genesen ließ. Damit war der weitere Lebensweg für ihn festgelegt: Nicht mehr die Symptome, sondern die Krankheitsursachen bekämpfen.

Er starb über 30 Jahre nach der Nierenerkrankung im Alter von 74 Jahren bei einem Autounfall.

Finde deine diaet; Mania D

Mania D war eine Berliner Neue-Deutsche-Welle-Undergroundband am Ende der siebziger und zu Beginn der achtziger Jahre. Die Gruppe bestand aus drei Frauen. Es handelt sich um die Vorgängergruppe von Malaria!. Ihre Musik vereinte mit dem besonders stark dominierenden Saxophon Elemente des Free Jazz mit denen des New Wave.

Das Stück Herzschlag erschien im Jahr 2002 auf dem Soundtrack des Films Verschwende deine Jugend.

Diät; Kreta-Diät

Die Kreta-Diät, oft auch Mittelmeer-Diät genannt, ist eine Ernährungsform, die inspiriert ist von der traditionellen Küche in den verschiedenen Mittelmeer-Ländern, die umgangssprachlich oft als Mittelmeerküche bezeichnet wird; sie ist aber nicht mit dieser identisch. Die Ernährungsweise in diesen Ländern gilt als besonders gesund, da mehrere Studien in den vergangenen Jahrzehnten ergeben haben, dass die Bewohner der Mittelmeer-Regionen seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden und gerade die Menschen auf der Insel Kreta eine über dem europäischen Durchschnitt liegende Lebenserwartung haben.

Die als Mittelmeer-Diät publizierten Ernährungsempfehlungen entsprechen jedoch nicht der tatsächlichen Alltagskost in Ländern wie Spanien, Italien und Griechenland und auch nicht der heute üblichen auf Kreta. Die Bezeichnung ist vor allem ein Marketingbegriff von Autoren bzw. ein Schlagwort für eine bestimmte Ernährungsform.

Diät-Prinzipien

Die unter dem Begriff Kreta-Diät oder Mittelmeer-Diät publizierten Ernährungsempfehlungen stellen eine spezielle Auswahl von Lebensmitteln dar, die im Mittelmeerraum regelmäßig gegessen werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Gemüse, Salat, Obst, Fisch, Knoblauch, wenig rotem Fleisch, der Verwendung von Olivenöl sowie täglich maximal einem Glas Rotwein. Die Zubereitungsempfehlungen unterscheiden sich jedoch stark von der traditionellen Mittelmeerküche, in der grundsätzlich reichlich Fett zum Braten verwendet und häufig Frittiertes gegessen wird. Durchschnittlich konsumiert jeder Einwohner Kretas 31 Liter Olivenöl pro Jahr.GEO Ausg. 04/2005, S. 33 Nur in Küstengebieten und auf Inseln dominiert tatsächlich der Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten; es wird auch deutlich mehr Wein konsumiert.

Es gibt Varianten der Mittelmeer-Diät, die speziell als Reduktionsdiät beworben werden, grundsätzlich handelt es sich jedoch um eine ausgewogene Mischkost, die als Dauerernährung konzipiert ist. Ohne entsprechende Kalorienreduzierung ist von dieser Kost keine Gewichtsabnahme zu erwarten.

Studien

Die erste Studie, die Hinweise auf eine besonders gesunde Lebensweise auf Kreta gab, war die sogenannte „Sieben-Länder-Studie“ von Ancel Keys in den 1950er und 1960er Jahren über einen Zeitraum von 15 Jahren. Dabei wurde die Häufigkeit von Gefäß- und Krebserkrankungen in mehreren Ländern untersucht. Die geringste Krankheitsrate gab es damals auf Kreta, außerdem war die Lebenserwartung der Menschen signifikant höher. Es gab kaum Fälle von Arteriosklerose und deutlich weniger Herzinfarkte als im Durchschnitt.WDR-Bericht zur Kreta-Diät Laut WHO starben in den 1980er Jahren in den USA fast 40-mal mehr Menschen an Erkrankungen der Herzkranzgefäße als auf Kreta.Quarks & Co. Aufgrund dieser Ergebnisse kamen Wissenschaftler zu der Überzeugung, dass die Ernährung hierfür ausschlaggebend sei, die daher in den Mittelpunkt des Interesses rückte. Vor allem dem reichlich verwendeten Olivenöl wurde gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben, da es den Cholesterinspiegel nicht erhöht.

Als weiterer Beleg für die gesundheitsfördernde Wirkung der Mittelmeer-Diät wird häufig die „Lyon Diet Heart Study“ in den 1990er Jahren genannt, bei der Herzinfarktpatienten in zwei Gruppen eingeteilt und vier Jahre lang beobachtet wurden; eine davon ernährte sich nach der Kreta-Diät. Als Ergebnis wurde ermittelt, dass die „Kreta-Gruppe“ weniger Reinfarkte erlitt und das kardiovaskuläre Risiko um 50 Prozent niedriger sei. Allerdings ergab diese Studie auch, dass diese Ernährungsform nicht wie erwartet den Cholesterinspiegel beeinflusste, auch nicht den Blutdruck und den Body-Mass-Index. Meistens wird auch nicht erwähnt, dass bei dieser Studie das Olivenöl teilweise durch Rapsöl ersetzt wurde, das in der Mittelmeerküche gar nicht verwendet wird. Rapsöl hat eine ganz andere Zusammensetzung als Olivenöl und enthält deutlich mehr Alpha-Linolensäure.Infos zur Lyon-Studie

Im Jahr 2003 veröffentlichten Forscher der Universität Athen (Antonia Trichopoulou u.a.) Ergebnisse, bei der die aktuellen Ernährungsgewohnheiten in Griechenland und anderen Ländern in Bezug gesetzt wurden zur Sterblichkeit und zu Herzerkrankungen. Dabei wurde festgestellt, dass ausgeprägte Mittelmeer-Kost die Lebenserwartung verlängert, und zwar bei einem 60-jährigen Mann statistisch um ein Jahr.Deutsche Ärztezeitung (2005) Nach einer amerikanischen Studie, deren Ergebnis 2006 veröffentlicht wurde, verringert diese Kost auch signifikant das Risiko, an Alzheimer zu erkranken.Deutsches Ärzteblatt (2006) Selten wird in Publikationen darauf hingewiesen, dass die griechische Studie zwar einen lebensverlängernden Effekt der Mittelmeer-Diät für Griechenland und Spanien zeigte, jedoch keinen für Menschen in Deutschland und der Niederlande, wenn sie sich gemäß dieser Kostform ernährten. Im Gegenteil starben deutsche Anhänger dieser Ernährungsweise statistisch sogar früher. Auf dieses Ergebnis wird in der Studie jedoch nicht näher eingegangen.Bericht der Welt: Die Mittelmeerdiät nützt nur am Mittelmeer (2005)

Quellen

Diät; Christina Zacker

Christina Zacker (* 23. Dezember 1954 in Landshut) ist eine deutsche Journalistin und Buchautorin.

Leben

Nach dem Abitur am Katharinen-Gymnasium in Ingolstadt begann sie neben dem Studium von Soziologie, Politologie und Kommunikationswissenschaften die Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München und gehörte dort der 14. Lehrredaktion an. Es schloss sich ein Volontariat bei der Boulevardzeitung „tz“ - ebenfalls in München - an.

Nach der Ausbildung zur Redakteurin arbeitete sie ab 1978 bis 1987 beim Gong-Verlag (München) bei der Zeitschrift „die aktuelle“, danach als Ressortleiterin und Textchefin bis 1993 im Klambt-Verlag (Speyer) im Redaktionshaus in Baden-Baden bei der Zeitschrift „7 Tage“.

Seit 1993 ist Christina Zacker als freiberufliche Journalistin und Kolumnistin tätig für Zeitschriften der Verlage Bauer, Springer, Burda und Weltbild) sowie als Buchautorin, unter anderem für die Verlage Droemer-Knaur, Econ, Falken, Heyne, Ludwig, Mosaik, Midena, Südwest und Urania.

Spezialgebiete sind Ernährung und Gesundheit, Erziehung und Psychologie sowie die Beschäftigung mit überliefertem Wissen (Bauernregeln, Mond- und Hundertjährige Kalender, Astrologie). Erschienen sind - neben Titeln unter eigenem Namen - etliche Bücher unter dem Pseudonym Franziska von Au (dies war der Mädchenname ihrer Urgroßmutter), hier vor allem der „Knigge 2000“.

Diät; Fatburner

Als Fatburner (engl. fat: Fett; engl. to burn: (ver)brennen) werden Substanzen bezeichnet, denen eine Förderung der körpereigenen Fettverbrennung nachgesagt wird. Es gibt auch “Fatburner”-Diäten, die sich diesen Effekt zunutze machen wollen.

Einige natürliche Fatburner werden vom Körper selbst erzeugt. Dazu zählen Glucagon und das Wachstumshormon. Fatburner kommen auch in Lebensmitteln vor, dazu zählen angeblich Magnesium, Linolsäure und Vitamin C, Enzyme und L-Carnitin, aber auch Koffein.

Künstliche Fatburner sind aus natürlichen und synthetischen Stoffen hergestellte Mischungen, die in Tablettenform, als Pulver oder als Flüssigkeit zusätzlich zur Nahrung aufgenommen werden. Sie werden zur Unterstützung beim Reduzieren des Körpergewichtes und im Rahmen von Bodybuilding verwandt. Manchmal enthalten sie allerdings Stoffe, deren Abgabe in Deutschland rechtlich eingeschränkt ist (z. B. Ephedrin) oder die unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen. Die unmittelbare beabsichtigte Wirkung von Fatburnern wird von vielen Ärzten und Ernährungsfachleuten bezweifelt.

Die Theorie

Einige Autoren von Diätbüchern oder Ratgebern gehen davon aus, dass sich die Fettverbrennung des Körpers unabhängig von Sport und Bewegung durch die Aufnahme geeigneter Substanzen künstlich steigern lässt. Erreicht werden soll das durch einen veränderten Stoffwechsel, eine erhöhte Körpertemperatur, eine schnellere Fettverbrennung oder stärkere Fettausscheidung. Die empfohlenen Substanzen sollen als Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden oder mit Hilfe spezieller Lebensmittel im Rahmen einer Diät.

Kritik

Viele Mediziner und Ernährungswissenschaftler bezweifeln, dass es überhaupt wirksame Fatburner gibt. Wesentliche Einwände sind:

  • Enzyme bestehen aus Protein. Sie werden im Magen von der Magensäure aufgespalten und sind danach nicht mehr wirksam.
  • L-Carnithin muss nicht zusätzlich als Präparat aufgenommen werden, da es der Körper selbst herstellen kann. Die Substanz regt tatsächlich die Fettverbrennung der Mitochondrien in den Muskeln an, allerdings ist die Anzahl dieser Zellen entscheidend, und diese lässt sich nur durch Sport erhöhen.
  • Die Einnahme von Hormonen ist gesundheitlich bedenklich. Das Schilddrüsenhormon erzeugt eine künstliche Schilddrüsenüberfunktion. Die Folge können u.a. Herzrasen und Schweißausbrüche sein.
  • Koffein und Guarana müssen in großen Mengen aufgenommen werden, um die Energieverbrennung zu steigern. Hohe Dosen führen jedoch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Herzrasen und Zittern.
  • Die Bedeutung des Wachstumshormons für Erwachsene wird angezweifelt.